Patientensicherheit

Die Abläufe im Gesundheits- wesen werden immer komplexer, gleichzeitig fehlt es an Zeit und Geld. Daher rücken Risikobewusstsein, Fehler-management und Fragen der Qualität in den Mittelpunkt.

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Themen & Projekte

Zu aktuellen Themen der Patientensicherheit werden laufend Arbeitsgruppen etabliert. Die Ergebnisse werden vor Veröffentlichung innerhalb der Plattform präsentiert und diskutiert.

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Aus- & Weiterbildung

Patientensicherheit, Fehler-management, Kommunikations-kultur... nur wenig davon wir derzeit in der klassischen Ausbildung für Mediziner gelehrt. Umso wichtiger sind passende Angebote für Interessierte.

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Patienteninformation

Mündige Patienten sind ein zentrales Thema in einem sicheren Gesundheitssystem.
Nur wer gut informiert ist, kann auch aktiv seinen Beitrag zu einer erfolgreichen Behandlung leisten.

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AKTUELLE THEMEN UND VERANSTALTUNGEN

MitarbeiterInnen- und PatientInnensicherheit im Rahmen der österreichischen Flüchtlingshilfe

PRESSEKONFERENZ 10. März 2016, 10.00 Uhr, Ärztekammer für Wien, Weihburggasse 10 – 12, 1010 Wien

Mit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht ist die globale Flüchtlingskrise aktuell die größte seit dem 2. Weltkrieg. Diese humanitäre Ausnahmesituation stellt sämtliche Hilfskräfte vor große Herausforderungen. Die Sicherheit aller involvierten Mitarbeiter und Patienten spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle. Vor diesem Hintergrund diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde, die Vertreter aus Ärzteschaft, Pflegefachkräften sowie karitativen Einrichtungen vereinte, den Umgang mit der Situation.

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Die Initiative Sicherheit im OP und die Plattform Patientensicherheit laden ein zum

Round Table:

„Prävention Nosokomialer Infektionen: Welche Rahmenbedinungen nötig sind.“

4,1 Millionen Menschen erkranken in Europa jedes Jahr an einer nosokomialen Infektion, hochgerechnet 37.000 sterben zweifelsfrei in direkter Folge solcher Infektionen. Bei geschätzten weiteren 110.000 Todesfällen sind nosokomiale Infektionen zumindest mitverantwortlich. Umgerechnet auf Österreich wären das 2.400 Todesfälle. Nosokomiale Infektionen verlängern den Krankenhausaufenthalt, erfordern mehr Diagnostik- und Behandlungsaufwand und sind mit persönlichem Leid und mit Mehrkosten verbunden. Der Prävention nosokomialer Infektionen und postoperativer Wundinfektionen kommt also eine besondere Bedeutung zu, ein Gutteil solcher Infektionen könnte durch geeignete Präventions- und Kontrollprogramme verhindert werden.

Der Round-Table widmet sich den notwendigen, auch politischen Rahmenbedingungen für eine effektive Infektionsprophylaxe. Das schließt auch den Themenbereich personelle und finanzielle Ressource vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Krankenanstalten mit ein. Präsentiert und diskutiert werden Modelle und politische Interventionen aus dem In- und Ausland, die sich Verbesserungen im Zusammenhang mit Krankenhausinfektionen zum Ziel gesetzt haben. Was bringen Top-down-Ansätze, was bringen Bottom-up-Ansätze, welche Konsequenzen können für Österreich aus diesen Erfahrungen gezogen werden?.

Die „Plattform Patientensicherheit“ und die „Initiative Sicherheit im OP“ veranstalten einen Round Table zum Thema „Optimale Rahmenbedingungen für eine effektive Prävention nosokomialer Infektionen“ mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland.

  • Termin: Donnerstag, 9. Juni 2016, 17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: "Alte Kapelle", Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, Campus (Altes AKH), 1090 Wien

Programm & Einladung » pdf)
Lageplan » (jpg)

Bitte um Ihre Anmeldung unter: office@bkkommunikation.com oder Tel: +43 1 319 43 78-0.

8. Business Breakfast „Patientensicherheit vor Ort“
Sichere Identifikation im Krankenhaus – Ein Vormittag für die Patientensicherheit

Die "Plattform Patientensicherheit" begrüßt das Neumitglied Diagramm Halbach und verweist auf das
mittlerweile 8. Business Breakfast dieses Veranstalters "Patientensicherheit vor Ort" in Wien.
Gestandene Praktiker aus Kliniken und Experten referieren und diskutieren einen Vormittag lang zu
wichtigen Themen der Patientensicherheit: Patientenidentifikation und Einführung von Patientenarmbändern
sowie Vermeidung von Spritzenverwechslungen. Aus der Praxis - für die Praxis. Von anderen lernen!

  • Termin: Donnerstag, 16. Juni 2016, 9:00 bis ca. 13:30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Regus Business Center NINETEEN Wien-Döbling, Mooslacknergasse 17, 1190 Wien

Bitte merken Sie bei Interesse diesen Termin vor. Die Teilnahme ist für angemeldete Teilnehmer kostenfrei. Programm, Anfahrtsskizze, Details und die online-Anmeldung finden Sie auf
www.pro-patientensicherheit.de »

Programm » pdf)
Einladung » (pdf)
Veranstaltungskurzinfo » (pdf)

4. GRAZER RISIKOTAG
PatientInnensicherheit in der Praxis

ABSTRACTEINREICHUNG:

WIR LADEN SIE RECHT HERZLICH EIN, Ihre wissenschaftliche Arbeit (Abstract) für den 4. Grazer Risikotag einzureichen. Für TeilnehmerInnen, die einen Abstract einreichen, entfällt die Teilnahmegebühr. Der Abstract ist in Englisch zu verfassen und wird in einem Supplement vom Journal „Safety in Health“ publiziert.

Die Anleitung zur Erstellung des Abstracts finden Sie im Internet www.klinikum-graz.at »
unter „Veranstaltungen“.
ABSTRACTS AN risikomanagement@klinikum-graz.at » ZUSENDEN!
DEADLINE ZUM EINREICHEN VON ABSTRACTS: 30.06.2016

VERANSTALTUNG:

  • Termin: 21. September 2016
  • Veranstaltungsort: LKH-Univ. Klinikum Graz | Hörsaalzentrum Auenbruggerplatz 50, 8036 Graz

Die Veranstaltung ist für das Diplom-Fortbildungs-Programm mit 8 DFP-Punkten approbiert! Die Teilnahme ist für KAGes- und Med Uni Bedienstete sowie StudentInnen, SchülerInnen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Graz und ASQS-Mitglieder kostenlos.

WIR FREUEN UNS AUF IHRE TEILNAHME!

Weitere Informationen & Anmeldung » (pdf)

52. ÖGU Jahrestagung
„Becken, Acetabulum & Hüftnahe Frakturen“

Vorprogramm: » (pdf - www.unfallchirurgen.at)
Weitere Informationen: » (Link zu www.unfallchirurgen.at)
Kontakt: Mag. Birgit Magyar » (E-Mail)

TAGUNG DER ÖSTERREICHISCHEN PLATTFORM PATIENTENSICHERHEIT

Gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, der Medizinischen Universität Wien,
der Ärztekammer für Wien und Medical Aid for Refugees

"MitarbeiterInnen- und PatientInnensicherheit im Rahmen der Flüchtlingshilfe"

Termin: 10. März 2016
Tagungsort: Ärztekammer für Wien, Veranstaltungszentrum 1. Stock, Saal 2+3+4,
Weihburggasse 10-12, 1010 Wien

Im Rahmen der geplanten Tagung wurden aktuelle Themen von der Akutversorgung von Menschen auf der Flucht bis zu regelmäßigen medizinischen Behandlungen von MigrantInnen vorgetragen und diskutiert. Die Schwerpunktthemen lagen sowohl in der medizinischen Grundversorgung der AsylwerberInnen, Fragen der Krankenversicherung, der Überwindung von Sprachbarrieren, der Behandlung von psychischen Störungen traumatisierter Flüchtlinge als auch in Fragen nach dem Schutz der Angehörigen der Gesundheitsberufe.

Namhafte ReferentInnen der betreffenden Hilfsorganisationen, der Ärztekammer, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Medizinischen Universität Wien kamen zu Wort. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion statt zur Frage, ob im Österreichischen Gesundheitssystem ausreichend Vorkehrungen getroffen wurden, um den Anforderungen einer neuen Flüchtlingsbewegung genügen zu können.

Programm » (pdf)

Präsentationen zum Nachlesen » (Link)

Pressekonferenz » (Link)

Pilotprojekt
Gebärdensprachdolmetscher am Display –
erstmalige flächendeckende Gesundheitsversorgung gehörloser Menschen durch mobil einsetzbares Videodolmetschen

Seit 2005 ist die österreichische Gebärdensprache als eigenständige Sprache in der Bundesverfassung anerkannt. In der 2008 in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention ist das Recht auf kommunikative Barrierefreiheit in allen Abschnitten des täglichen Lebens formuliert.

Mit dem neuen Pilotprojekt Gebärdensprachdolmetscher am Display soll ein wesentlicher Schritt zur Gleichstellung gehörloser Bürger gesetzt werden. Die Testversion geht ab Oktober auf der Homepage www.gehoert.org » in Betrieb.

Zukünftig sollen Betroffene von Montag bis Freitag via Smartphone, Tablet und Computer effiziente Unterstützung und umfassende, schnelle Beratung für alle Belange des täglichen Lebens erhalten. Ein wesentlicher Anwendungsbereich soll in der medizinischen Primärversorgung liegen. Die freie Wahl des behandelnden Arztes und umgehende Behandlung ohne terminliche Voranmeldung sollen über das mobile Gebärdensprachdolmetsch-Tool gewährleistet werden. Mittels Expertengremium und Unterstützung der Gehörlosen-Community soll die Optimierung des Tools in den nächsten Wochen vorangetrieben werden.

AMEDISS (Austrian Medication Safety Strategy)
Tool zur Förderung der Patientensicherheit - von der Verordnung bis zur Verabreichung

Eine Initiative der Österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und der Leopold Franzens Universität Innsbruck (LFU), Institut für Pharmazie

Das AMEDISS Tool ist eine Strategie mit einem systemischen Ansatz zur Selbsteinschätzung der Medikationspraxis in Spitälern sowie zum besseren Verständnis wichtiger Bereiche, die zur Vermeidung von Medikationsfehlern beitragen können und somit die Patientensicherheit erhöht. Zudem zielt AMEDISS darauf ab, mehr Kosteneffizienz durch Optimierung der Medikationsprozesse zu erreichen.

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